61 Sozialwohnungen in Ivry Confluences von Atelier du Pont

Atelier du Pont stellte 2016 für das OPH d'Ivry 61 Sozialwohnungen mit insgesamt 4.100 m² fertig, für 7 Millionen Euro netto.

Das Projekt im Entwicklungsgebiet Ivry Confluences liegt an einer Nahtstelle: im Westen niedrige Gewerbe- und Bürobauten, im Südosten Geschosswohnungsbau, im Norden Reihenhäuser und auf demselben Block eine neu gebaute Schule. In diesem Umfeld unterschiedlicher Maßstäbe entwickelten die Architekten von Atelier du Pont eine gestaffelte Wohnanlage.

Da das Grundstück im Überschwemmungsgebiet liegt, mussten die Wohnungen angehoben werden. Die Architekten machten daraus einen begrünten Zugang für die Bewohner. Erschlossen werden die Wohnungen über einen langen Steg entlang der von Chartier-Dalix entworfenen Schule; die dort gepflanzten Bäume werden diese Abfolge mit der Zeit überdachen. Die Eingänge der ersten Wohnungen werden durch diese Stegerschließung halbprivat, ein Motiv aus dem Vokabular gestapelter Häuser. Das spart zudem Kosten, weil kein Aufzug nötig ist, was für manche Mieter allerdings ein Nachteil sein kann.

Die Gliederung der Baukörper schafft im Norden des Grundstücks einen kleinen Vorplatz. Er lenkt den Blick weg von den Gewerbebauten hin zu den benachbarten Stadthäusern. Beim Material setzt das Projekt auf Ziegel aus gebranntem Ton, der in Farbton, Oberfläche und Verband variiert. Hervorzuheben sind auch die zahlreichen Terrassen für die Bewohner.

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- © Takuji Shimmura
- © Atelier du Pont
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